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Artikel aus der Zeitschrift "Esotera"
06 / 1995

Gemalte Gebete für die Harmonie alles Lebendigen
Ihre Bilder, sagt Gudrun Weerasinghe seien "positive Gebete", und jeder, der eines ihrer Gemälde betrachtet, schließe sich quasi dem Gebet an. Um dem ihrer Malerei zugrundeliegenden Harmoniestreben ideal Ausdruck zu geben, wählte Sie Seide als "ihr" Material, weil sie darauf die Farben zu einer "Ganzheit" verfließen lassen kann.
Und Sie malt auf Kunstseide, seit dem sie weiß, dass Naturseide auf tierquälerische Weise hergestellt wird.


BESEELTE SEIDE

Durch einen Dokumentarfilm erfuhr sie vor einigen Jahren, dass die Produktion von Naturseide mit tierquälerischen Methoden profitabler gemacht wird. Um die Seidenraupen zu schnellerem Fadenspinnen zu zwingen, werden sie am Ende jedes Spinnweges mit heißen Dampfstößen sofort wieder in die Gegenrichtung gejagt... Seit sie das weiß, benutzt die Essener Malerin Gudrun Weerasinghe unter anderem Kunstseide als Malgrund. Ansonsten malt Sie Aquarelle, Pastelle und Öl oder Acrylbilder auf Leinwand.

Der Tierschutzgedanke und seine Verbreitung liegt ihr aus einer ganzen Reihe von Gründen am Herzen. Geliebt hat sie Tiere von jeher. Aber als sie während ihres Studiums Kunst und Design in Essen, mit Tierversuchen in Berührung gekommen war, begann sie sich aktiv für den Tierschutz einzusetzen. Aus ethischen Gründen wurde sie Vegetarierin. Mehrere Jahre lebte sie zudem in Sri Lanka. Die Ethik des Buddhismus‘ in dem der Glaube an Karma und Wiedergeburt sich in der Ehrfurcht vor allem Lebendigen niederschlägt, wirkte noch einmal vertiefend auf ihre Haltung.

Kein Wunder, dass die Künstlerin besonderen Wert auf die Feststellung legt, dass die Wahl ihres bevorzugten Materials mit ihren Grundsätzen in Einklang steht. Aber nicht nur im Hinblick auf die geschundenen Seidenraupen. Das Verfließen der Farben benutzt sie, um gleichnishaft die Einheit und Harmonie alles Lebendigen darzustellen.

Die Malerei Gudrun Weerasinghes hat nie die Form der Anklage. Sie versteht ihre Wirksamkeit ganz anders: ,,Meine Bilder", sagt sie, ,,zielen auf das Unterbewusstsein des Betrachters." Mit den Botschaften, die sie auf diesem Wege absetzt, möchte sie bewusst das Positive im Menschen verstärken, ohne deshalb ,,kritische" Themenbereiche völlig zu vernachlässigen. Ihr innerer Protest gegen die Massentierhaltung beispielsweise drückt sich aus in Bildern wie ,,Jenseitssphäre der Tiere" (siehe Seite 60/61), ,,Schutzgeist der Enten" oder ,,Das erlöste Schwein bewundert die geistige Welt". Feen, Natur- und Schutzgeister‘ Engel und Blumen in leuchtenden Farben bevölkern ihre Bilder und geben ihnen eine positive, belebende, fröhliche Grundstimmung.

Die meisten ihrer Themen entstehen nicht durch rationales Planen, sondern intuitiv. ,,Ich male in einer Art von Meditation" , sagt sie dazu. In gewisser Weise empfindet sie sich in diesem Schaffensprozess ,,geführt, als ein Werkzeug Gottes wie wir alle in unserem Leben geführt sind".

Die in der Meditation gewonnene innere Öffnung für höhere Bewusstseinssphären findet in zahlreichen entsprechenden Motiven ihren künstlerischen Niederschlag. Gudrun Weerasinghe fühlt sich zuhause in dieser ,,anderen Welt", in der alle Kreatur Pflanze, Tier und Mensch in vollendeter Harmonie miteinander leben. ,,Meine Bilder sind positive Gebete", erklärt sie‘ ,,und jeder schließt sich dem Gebet an, der das Bild betrachtet." Letztendlich sind sie symbolische Ausdrucksformen einer alles umfassenden ,,Religion der Liebe".

Autor: esotera

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